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Traditionen/Rituale

Extensive ethnographische Studien weisen darauf hin, dass Ayahuasca insbesondere bei den Schamanen und ihren Zeremonien eine elementare Bedeutung zukommt, um mit Hilfe des Suds in übernatürliche Welten einzutreten. Der Schamanismus ist ein uraltes magisch religiöses Phänomen und gilt als Technik der Ekstase, bei dem der Schamane als Seelenführer auftritt. Während des Trance-Zustandes verlässt seine Seele den Körper, um entweder in den Himmel hinauf- oder in die Erde hinabzusteigen.

Traditionell bildet jeder Schamane eine bestimmte Fähigkeit bis zur Perfektion aus. Beispielsweise die Kontrolle über den Wind oder das Feuer. Am weitesten verbreitet ist wahrscheinlich die Fähigkeit des Heilers, des „curandero“. Persönliche Erfahrung ist oberstes Kriterium für den Status des Heilers, wobei sowohl er selber als auch der Patient davon überzeugt sind, dass nur die Einnahme von Ayahuasca dem „curandero“ die richtige Behandlungsmethode offenbaren kann.

 

 

 

 

Für viele im Dschungel des Amazonasbeckens lebende Stämme ist Ayahuasca die Grundlage ihrer Stammesreligion. Der Rausch wird als Rückkehr zum Ursprung aller Dinge angesehen und die Menschen glauben, in ihren Rauschvisionen leibhaftig den Göttern ihres Stammes zu begegnen oder der Erschaffung des Menschen, der Tierwelt oder insgesamt dem, was wir das „Universum“ nennen, beizuwohnen.

Dieses „Sehen des Ursprungs aller Dinge“ ist elementar wichtig für das Verhalten und die Mentalität der jeweiligen Stämme; es festigt sie in ihrer Überzeugung, dass ihre religiösen Werte und Grundlagen seit jeher zu Recht Bestand haben.