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Reisebericht 2008

Reisebericht über eine Reise zu sich selbst - nach Peru 2008

von Halluzinante ( Jeannette )

2007 war ich so krank, dass ich nie geglaubt hätte, je wieder eine lange Reise unternehmen zu können, - und an den Amamzonas zu den Inkas zu fahren, hätte ich damals für ausgeschlossen gehalten. Timoteo mit seinen schamanischen Fähigkeiten ermöglichte mir, was mir und den konsultierten Ärzten, die keine Diagnose stellen konnten,  unmöglich erschien! Er gab mir zum richtigen Zeitpunkt genau das, was ich zu meiner Heilung brauchte.
Das setzte in mir einen Transformationsprozess in Gang, der bis jetzt in der Reise nach Peru gipfelt.


Jede Station dieser Reise hatte einen anderen Inhalt:  es begann mit einer tiefgreifenden Reinigung - von Lima aus, das schon eine ganz andere Welt und Lebensrythmus erkennen ließ, ging die Reise zu den Salinas ans Meer, den Pazifik. Bäder und Salzschlammpackungen, auch nachts, in leuchtend grünen heiligen Salzquellen bewirkten eine tiefgreifende Reinigung. Wunderschöne Feuerrituale am Strand und in einer alten Inkafestung über dem Meer machten den Aufenthalt auch in seinem schönen Haus zu einem Erlebnis. Dann folgte eine lange Fahrt in die Berge der Cordilleren, an den verzauberten Ort der Steine nach Macahuasi: hier atmete ich, nach einem abenteuerlichen Ritt, die frischeste Luft in 4000m Höhe. Auf diesem Hochplateau zeigte sich mir eine fantastische Welt aus riesigen Steinfiguren, machtvolle Wesen aus der Vorinkazeit, die ich ohne intellektuelle Erklärung tief auf mich wirken ließ.

 

Ich erkannte hier die Wirkung der Materialisation und auch die mögliche Heilung: sanft streichelte Timoteo die riesige, versteinerte Schildkröte und schenkte ihr so menschliche Anteilnahme und Mut zu Erlösung und neuer Transformation. Dann ging die Fahrt weiter über Schneepässe mit türkisblauen Seen nach Huancayo und Sappallanga, einem für Touristen unzugänglichen Inkaort. Hier habe ich die Erde, Pachamama, erfahren: ein Lehmhaus mit Kerzen und Feuerstelle, tiefe Stille, das Rauschen der Eukalyptusbäume, Tiere, die friedlich und in Balance mit den Menschen leben, glückliche Kinder, die selbstständig ihren Lebensplan leben. Bei der Feldarbeit konnte ich die lebendige Erde spüren und ein Fest, Pachamanka, krönte diese Erfahrung. Es wurde mir schwer, von dort Abschied zu nehmen, die Einwohnen gaben mir Rosen bei der Abfahrt nach Satipo. Dort bekam ich, auf der isla de fantasia am rauschenden Fluß, eine Ahnung von den riesigen Amazonasflüssen.

 

Bald ging die Reise in Schiffen auf diesen riesigen Flüssen , an endlosen Urwäldern entlang, zum Rio Tambo in das Inkareservat von Poyeni - wir brauchten eine Genehmigung, um in dieses touristenunzugängliche Gebiet zu gelangen. Hier vertiefte sich die Erdung noch und ich erfuhr ganz körperlich den Tanz und das Fest, das die Natur hier in den selvas feiert : bei einem Schamanen, der mit seiner Familie ganz allein im Urwald wohnt. Er bereitete uns das Ayahuaska-remedio und sang für uns. Diese innere Reise war der Höhepunkt meiner Reise zu mir selbst und ich habe seitdem jegliche Angst, auch die zu sterben ,verloren. Die Wirkung dieses Transformationsprozesses setzt sich fort und ich bin sehr glücklich, erfahren zu haben, was wirklich Gesundheit bedeutet. Ein ganz neues Verständnis für das Leiden meiner Mitmenschen an der Liebe prägt nun meine Wahrnehmung und eine tiefe Dankbarkeit unserer Mutter Erde gegenüber.